Ähnlich den psychologischen Tiefeninterviews wollen wir in Kreativworkshops psychologische Wirkungszusammenhänge zu Meinungs- und Einstellungsmustern auf. Workshops nutzen zudem das kreative Potenzial von Befragten auf spielerische Art und Weise. Produktkonzepte, Produktideen oder Grundlagenfragestellungen können vertiefend über das rationale Erleben hinaus hinterfragt werden.
Dieses Verfahren ist auch sehr gut zur Ideengenerierung für neue Produktentwicklungen oder zur Hinterfragung von Problemerleben bei Verbrauchern geeignet.
Durch Bildung von z.B. Analogien (Marken als Städte oder Tiere) gelangen wir zu dem eigentlichen Bild, das sich Konsumenten von einer Marke machen. Hierdurch sind Rückschlüsse auf das Image, die Vertrautheit und Einzigartigkeit von Marken möglich. Zu den Kreativtechniken gehören neben der Analogienbildung auch Rollenspiele, in denen man Produkte in Stellenangeboten umwerben oder Marken als Gäste auf einer Party beschreiben muss.
Auch nutzen wir die Collagentechnik, um Stimmungen und Gefühle, die mit einer Marke assoziiert werden, transparent zu machen.
Das MI setzt Kreativworkshops v.a. bei der Entwicklung von neuen Produkten, neuen werblichen Ansätzen oder Konzepten und für die Entwicklung von TV-Sendungen ein. Die Workshops dauern bis zu einem Tag, wobei neben der zu untersuchenden Zielgruppe auch Auftraggeber aktiv und passiv teilnehmen können.
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